Fitness in der Feuerwehr – Forum Treffen in Neumünster

Facharbeit – Fitness in der Feuerwehr (Landesfeuerwehrverband SH)

Heute trafen sich im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster die Kreisfachwarte Fitness /Feuerwehrsport, mit dem ehrenamtlichen Fachleiter Stefan Jenke an der Spitze, zu ihrer Sitzung für 2017.
Für den Kameraden Jenke war es die erste Sitzung nach seiner Berufung durch den LFV im April diesen Jahres.
Neben vielen interessanten Aspekten, wie man den Sport in der Feuerwehr noch besser „vermarkten“ kann, wird auch eine engere Zusammenarbeit mit der HFUK-Nord und dem Bereich PSNV-E angestrebt. (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte)

Wir bedanken uns recht herzlich beim Stadtfeuerwehrverband / der Berufsfeuerwehren Neumünster für die Tagungsmöglichkeit!

Erstmals landesweite dFFA Prüfer-Schulung

Erstmals wurden siebzehn neue Prüfer für das dFFA (deutsches Feuerwehr Fitness Abzeichen) in Rendsburg ausgebildet. Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV S.-H.) hatte den Lehrgang in Kooperation mit der HFUK Nord (Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord) und der DFS e.V. (Deutsche Feuerwehr-Sportföderation e.V.) landesübergreifend ausgeschrieben und den Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde als gastgebenden Verband ausgewählt. 16 Teilnehmer, davon zwei Frauen und vier Berufsfeuerwehrmänner (u.a. aus Mecklenburg-Vorpommern), belegten das hohe Interesse an der Veranstaltung. Neben der zweistündigen Theorie, die in den Räumlichkeiten des Berufsbildungszentrums am Nord-Ostsee-Kanal (BBZ am NOK) geschult werden konnten, fand der vierstündige Praxisteil in der anliegenden Kreissporthalle statt.


Die vier Referenten: Stefan Jenke (Fachleiter Fitness in der Feuerwehr LFV S.-H.), Jens-Oliver Mohr (HFUK Nord), Kai Wohlsen (Vorsitzender DFS e.V.) und Dr. Jan Traulsen (Kreisfachwart für Feuerwehrsport KFV RD-ECK) vermittelten den sportbegeisterten Feuerwehrleuten die organisatorischen und koordinatorischen Anforderungen, um eine Abnahme für das dFFA anzubieten. Gleichzeitig hatte jeder Lehrgangsteilnehmer die Möglichkeit einige Disziplinen vor den Referenten, die eine Prüferberechtigung besitzen, abzulegen.
Für die körperliche Leistungsfähigkeit hatten die Referenten für die Leistungsgruppe „Kraft“ folgende Disziplinen in der Sporthalle vorbereitet: Klimmziehen, Bankdrücken, Beugehang und Dummy ziehen, ergänzt durch den Bereich „Koordination“ mit den Disziplinen: Kasten-Bumerang-Test sowie Parcours.
Alle weiteren Informationen über das dFFA sind auf der Homepage der DFS e.V. (www.dfs-ev.de) nachzulesen.

Foto 1 (Mohr): Die neuen dFFA Prüfer und zwei Prüferinnen mit Kai Wohlsen (2. von links stehend), Stefan Jenke (rechts stehend) und Dr. Jan Traulsen (links kniend).


Das dFFA -seit 2010 freigegeben für die freiwilligen Feuerwehren- erfreut sich immer größerer Beliebtheit in unserem Land und 2016 ist für die Jugendfeuerwehren das dFFA-Jugend mit zusätzlichen Disziplinen hinzugekommen. Das dFFA ist das „Feuerwehrsportabzeichen“, um die körperliche Fitness in Bezug auf den Einsatzdienst zu überprüfen. Aus den drei Leistungsgruppen Ausdauer, Kraft und Koordination muss jeweils (nach Altersgruppen gestuft) eine Disziplin im Beisein eines dFFA Prüfers abgelegt werden, dann ist eine Leistungseinstufung in Bronze, Silber oder Gold möglich. Die geschulten Prüfer erhielten aus den Händen von Kai Wohlsen und Stefan Jenke ihre Prüferausweise mit einer Urkunde ausgehändigt.

Das Feuer für Sport entfachen

Sport ist eine Wissenschaft ! Und je mehr man über diese Wissenschaft nachdenkt, um so mehr bedenkt man sein Vorhaben Sport zu machen.

Vergleichen wir das mal mit dem erlernen eines Musikinstrumentes. Geht das so schnell. Kann ich sofort in einer Band mitspielen und die tollsten „Solos“ hinlegen ? – NEIN –
Warum geben so viele auf ? Fang Doch einfach an, ein einfaches Lied zu erlenen. Dies ist noch nicht Dein Lied, was Du unbedingt spielen möchtest, aber Du merkst, bei diesen einfachen Lied, hast Du das richtige Instrument zum erlernen gewählt oder möchtest Du doch ein anderes Instrument erlernen.

So ähnlich ist es beim Sport. Fang an, mach etwas einfaches. Finde heraus, welche Sportart Dir Spaß macht. Arbeite daran, diesen Spaß immer zu behalten, denn nur mit Spaß am Sport kommst Du weiter.

Denkt also nicht so viel an die Wissenschaft hinter dem Sport. Suche erst einmal das, was Dir Spaß macht. Jede Art der Bewegung bringt Dich voran !

Du musst auch nicht unbedingt 500 perfekte Übungen im Kopf behalten.

Wenn Du an einem Punkt angekommen bist, wo Du meinst, jetzt benötige ich Hilfe, dann suche Deine Partner genau aus. Beispiel: Du möchtest Milch von biologisch gehaltenen Kühen kaufen. Die Milch sollte so urgsprünglich sein, wie es geht. Du gehst in ein Geschäft und findest zwei Unterschiedliche Preise für die biologische Milch. Einmal 0,59 und einmal 1,29 . Welche kaufst Du mit guten Gewissen ?
Schau also im Fitness Studio, bei Sportvereinen und bei Personal Trainern genauer hin. Hol Dir auch dort mehrere Angebote ein und mach unbedingt ein kostenfreies Probetraining mit. Danach lass Deine Vernunft und Dein „gutes“ Gefühl entscheiden.

Und wichtig – SPASS – an der Sache läßt Dich weiter Sport machen. Wenn alles passt, hast Du das Feuer für Sport entfacht. Herzlichen Glückwunsch, Dein Körper und Dein ganzes Leben wird es Dir danken …..

Feuerwehr Oberhatzkofen auf TEL-Treffen in Dömitz

Datum: Dienstag, 06.11.2007 20:38
http://www.ffw-oberhatzkofen.de/html/newsarchiv___2007.html

Feuerwehr Oberhatzkofen auf TEL-Treffen in Dömitz

Einige Mitglieder der Feuerwehr Oberhatzkofen reisten am 28 Oktober zum 10 Jährigen Jubiläum der Technischen Einsatzleitung Lauenburg nach Mecklenburg-Vorpommern. Die technische Einsatzleitung war im April dieses Jahres in der Gemeinde Rottenburg als Gast der Hatzkofener Wehr. Nach dem freudigen Wiedersehen wurde Anhand eines Vortrages angeregt über den „Mensch als Einsatzmittel“ diskutiert.

Brandmeister Stefan Jenke von der Feuerwehr Mölln zeigte anhand Daten einer Marketingagentur die Zukunft der Feuerwehr auf. Dabei sei es davon auszugehen, das 2027 sowohl die Ausrückstärke, aber vor allem die Fitness der Feuerwehrdienstleistenden auf sehr niedrigen Niveau stände. Vor allem Atemschutzgeräteträger seien dann Mangelware. Dieses Problem unserer Wohlstandsgesellschaft müsste schnellstens angegangen werden.

Bei Untersuchungen von Schulkindern nahm in den letzten 10 Jahren die körperliche Fitness um 30% ab und jeder Durchschnittsbürger bewege sich nur noch 800 Meter pro Tag zu Fuß.

Zum Schluss wies Herr Jenke alle Anwesenden auf Wirbelsäulenproblem durch falsches Heben und Bewegen hin. Hier sollten alle Anwesenden während der Ausbildung des Nachwuchses besonderen Wert legen um Folgeschäden zu vermeiden.

Beim Abendessen im Hafenhotel in Dömitz, hier mündet die Elster in die Elbe, wurde weiter diskutiert und der Abend gesellig beendet.

Sport in der Feuerwehr ist ein Auftrag! Landesfeuerwehrverband

http://www.lfv-sh.de/aktuelle-mitteilungen/details/datum/2017/05/22/sport-in-der-feuerwehr-ist-ein-auftrag.html

Bericht des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig Holstein (Mai 2017)

Löschmeister Stefan Jenke aus der FF Mölln ist neuer Fachleiter Fitness im LFV SH. Der 51jährige tritt die Nachfolge von Andreas Bahr an, der das Thema Fitness in der Feuerwehr im Lande „salonfähig” gemacht hat. Jenke ist seit 1976 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr – und das nicht nur in sportlicher Sicht: Spielmannszug, Funkfachwart, ABC Einheit, Stabsmitglied TEL, Fachleiter GEO und Beauftragter für Sport in der Feuerwehr im KFV Herzogtum Lauenburg lassen keine Langweile aufkommen.

Sein Schwerpunkt ist jedoch eindeutig der Sport – entsprechende Qualifikationen bringt er mit: Fachkraft für Arbeitssicherheit, lizenzierter Fitneßtrainer A, lizenzierter medizinischer Fitneßtrainer und lizenzierter Personal Trainer ….

„Fitneß in der Feuerwehr ist für mich keine Frage mehr, sondern ein Auftrag”, sagt Jenke. „Durch die neuen Arbeitswelten wird unser Körper immer weniger in Bewegung gehalten. Dies führt zu Koordinationsschwierigkeiten, Leistungsminderung und vieles mehr. Persönliche Fitneß ist von Vorteil im privaten Bereich, im beruflichen Bereich und natürlich auch bei der Feuerwehr.” Jeder dieser Bereiche schiebe meist die Verantwortung etwas für Fitneß zu tun, auf den anderen Bereich, weiß Jenke über den „inneren Schweinehund” zu berichten. Sicher könne die Feuerwehr nicht ein komplettes Fitneß-Programm anbieten, aber wenn in jedem Bereich etwas für den Körper getan wird, erhalte man schon eine gute Portion Fitneß. Jenke mahnt aber auch: „Das Ganze darf nicht zu einem Wettkampf-Charakter ausarten. Wir wollen gemeinsam, jeder in seinem aktuellen Fitneß-Bereich, trainieren. Ganz nebenbei bekommen die Worte „Kameradschaft“ und „Vertrauen“ beim gemeinsamen Sportbetrieb eine ganz wichtige Bedeutung.”

Als Ziele für seine künftige Arbeit als LFV-Fachleiter nennt der 51jährige den Aufbau einer einheitlichen Struktur in jedem Kreis. Das bedeute zunächst die Installation eines Fachwart Fitneß in jedem Kreis- und Stadtfeuerwehrverband. Danach gelte es Informationsaustausch zu betreiben und mit Vorträgen und Lehrgängen im Bereich des Sports aufzuklären. Ein denkbares Themen ist dabei z.B. „Wie funktioniert das Einsatzmittel Mensch und sportlicher Beeinflussung?”

Eine enge Zusammenarbeit strebt Jenke auch mit den Fachbereichen III.3 PSNV-E und III.4 Medizin an.

Kreisfeuerwehrlauf 2017

7. Kreisfeuerwehrlauf in Geesthacht

Bei, zuerst kühlen, dann sonnigen Wetter trafen sich Sportbegeisterte Feuerwehrleute aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg in Geesthacht, um zu zeigen, das Sie Fit für den Einsatz sind. Die Feuerwehr Geesthacht richtete dieses Jahr die Veranstaltung aus. Eine schöne Strecke an der Elbe machte den Lauf nicht nur zu einem sportlichen Erlebnis, sondern zeigte auch, wie schön unsere Heimat ist.

Die Feuerwehr Geesthacht sorgte für einen perfekten Ablauf der Veranstaltung. Im Gerätehaus der FF Geesthacht fand, in gemütlicher Runde, die Siegerehrung statt.
Im Einsatz kommt es immer wieder zu Situationen, die die volle Leist

 

ungsfähigkeit eines Menschen abverlangen. Nur durch stetiges Training können die Feuerwehrleute diese Leistungen aus Ihrem Körper abrufen.
Da bringt es natürlich sehr viel Spaß, dieses Training bei einem gemeinsamen Treffen, hier der Kreisfeuerwehrlauf, zu testen.

Es wurden unterschiedliche Strecken angeboten: 5KM Walken, 5KM Laufen, 10 KM Laufen, Staffellauf 112 und neu dieses Jahr, der PSA Lauf. Hier laufen Feuerwehrleute in Ihrer Schutzausrüstung 2,8 KM. Eine erhebliche Anstrengung für den Körper, den allerdings alle Beteiligten perfekt gemeistert haben.

Bei der Walking Runde gewann Iris Mücke FF Havekost, 5KM Lauf Leon Stonies JF Mölln, 10KM Christian Pleik FF Sterley , PSA Lauf Maximilian Winkler FF Bad Beversen, 112 Staffel FF

Woltersdorf und seine Ziel-Einlauf-Zeit hat am besten geschätzt Andreas Lehmann FF Börnsen.
Bei Einsätzen können trainierte Feuerwehrleute Ihre Leistungen so dosieren, das Sie im Gefahrenfall noch Reserven haben, die Sie dann nutzen können. Der Kreisfeuerwehrverband unterstützte diese Veranstaltung mit Ihrer technischen Einsatzleitung und der Geschäftsstelle.

FÜHRUNGSVORGANG

Auftrag

„die Bekämpfung von Bränden und den Schutz von Menschen und Sachen vor Brandschäden (abwehrender Brandschutz), die Hilfeleistung bei Not- und Unglücksfällen (technische Hilfe), die Verhütung von Bränden und Brandgefahren (vorbeugender Brandschutz, Mitwirkung der Feuerwehren bei Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung) und die Mitwirkung im Katastrophenschutz.“

 

Lagefeststellung

Eigene Lage (Beispiel)

Durchschnittsalter meiner aktiven Kameraden ist 44 Jahre

Durchschnittsgewicht ca. 88 Kg

Heben und Tragen von Lasten ist nur bedingt möglich

Je nach Tageszeit ist eine Unterbesetzung möglich

 

Planung

Nach der Beurteilung der eigenen Lage kann es zu Schwierigkeiten bei der Abarbeitung des Auftrages kommen. Eine Gefahr für die eingesetzten Kräfte ist vorhanden.
            Ziel

Das „Einsatzmittel Mensch“ sollte nach seinen Aufgaben so fit gemacht werden, das es zu        einem reibungslosen Abarbeiten des Auftrags kommen kann.

            Kräfte
            Es müssen ALLE Kräfte für Ihre Aufgaben Fit gemacht werden.

Befehl

Alle Einsatzkräfte sollten sich nicht nur fachlich immer auf dem neuesten Stand halten, sondern  auch darauf achten, dass viele Aufgaben in der Feuerwehr noch mit Menschenkraft abgearbeitet werden müssen. Eine Grundfitness ist also zwingend notwendig.

Kontrolle

Als Führungskraft wird man den Erfolg durch Fitness in der Feuerwehr sehr schnell spüren. Eine verbesserte Koordination schützt vor Unfällen, Ausdauer hilft lange am Einsatzgeschehen Aufmerksam teilnehmen zu können und die Kameradschaft in der Feuerwehr wird gestärkt.

Erfolgt buchstabiert man  ……..   T U N

Die PS müssen auf die Straße

Im GYM trainiert man gerne Bankdrücken. Du schaffst es bestimmt bald ein enormes Gewicht zu drücken. Aber denke daran, Du mußt diese Kraft auch Altagstauglich machen.

Ansonsten trainierst Du nur fürs Auge. Trainerst Du frei, mit eigenen Körpergewicht, mit Gerätschaften, die Du einsetzt im Altag und in der Feuerwehr, dann trainierst Du nicht nur die reine Kraft, sondern gleichzeitig auch die Beweglichkeit und Koordination (insbesondere der Muskeln, die dem Hauptmuskel zuarbeiten). All dies brauchst Du auch in der Feuerwehr, beim Dienst und vor allem im Einsatz.

Ideen für die Umsetzung gibt es bei folgenden Lehrgängen:
Der Mensch als Einsatzmittel
HFUK Lehrgang Fit am und im Gerätehaus

Ohne Turnen, füllen wir Urnen

Gut, die Aussage ist ein wenig Provozierend. Das soll es auch sein….
Warum denn auch Sport machen.

Nach dem kölsche Jrundjesetz § 3 Et hätt noch immer jot jejange ,
sollte ja auch nichts passieren.
Trotzdem, einfach mal Gedanken machen. Leistungsfähigkeit erhöht sich, Achtsamkeit wird auch in Stress-Situationen gefördert, Bessere Ausdauer bei langen Einsätzen, Die Kameradinnen und Kameraden haben ein besseres Körpergefühl und können Ihren Körper effektiver einsetzen.
Deshalb, angepasst zur Aufgabe trainieren – Nicht jeder Kamerad muss auf Platz 1 der Wettkampf Besten stehen ….