FÜHRUNGSVORGANG

Auftrag

„die Bekämpfung von Bränden und den Schutz von Menschen und Sachen vor Brandschäden (abwehrender Brandschutz), die Hilfeleistung bei Not- und Unglücksfällen (technische Hilfe), die Verhütung von Bränden und Brandgefahren (vorbeugender Brandschutz, Mitwirkung der Feuerwehren bei Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung) und die Mitwirkung im Katastrophenschutz.“

 

Lagefeststellung

Eigene Lage (Beispiel)

Durchschnittsalter meiner aktiven Kameraden ist 44 Jahre

Durchschnittsgewicht ca. 88 Kg

Heben und Tragen von Lasten ist nur bedingt möglich

Je nach Tageszeit ist eine Unterbesetzung möglich

 

Planung

Nach der Beurteilung der eigenen Lage kann es zu Schwierigkeiten bei der Abarbeitung des Auftrages kommen. Eine Gefahr für die eingesetzten Kräfte ist vorhanden.
            Ziel

Das „Einsatzmittel Mensch“ sollte nach seinen Aufgaben so fit gemacht werden, das es zu        einem reibungslosen Abarbeiten des Auftrags kommen kann.

            Kräfte
            Es müssen ALLE Kräfte für Ihre Aufgaben Fit gemacht werden.

Befehl

Alle Einsatzkräfte sollten sich nicht nur fachlich immer auf dem neuesten Stand halten, sondern  auch darauf achten, dass viele Aufgaben in der Feuerwehr noch mit Menschenkraft abgearbeitet werden müssen. Eine Grundfitness ist also zwingend notwendig.

Kontrolle

Als Führungskraft wird man den Erfolg durch Fitness in der Feuerwehr sehr schnell spüren. Eine verbesserte Koordination schützt vor Unfällen, Ausdauer hilft lange am Einsatzgeschehen Aufmerksam teilnehmen zu können und die Kameradschaft in der Feuerwehr wird gestärkt.

Erfolgt buchstabiert man  ……..   T U N

Die PS müssen auf die Straße

Im GYM trainiert man gerne Bankdrücken. Du schaffst es bestimmt bald ein enormes Gewicht zu drücken. Aber denke daran, Du mußt diese Kraft auch Altagstauglich machen.

Ansonsten trainierst Du nur fürs Auge. Trainerst Du frei, mit eigenen Körpergewicht, mit Gerätschaften, die Du einsetzt im Altag und in der Feuerwehr, dann trainierst Du nicht nur die reine Kraft, sondern gleichzeitig auch die Beweglichkeit und Koordination (insbesondere der Muskeln, die dem Hauptmuskel zuarbeiten). All dies brauchst Du auch in der Feuerwehr, beim Dienst und vor allem im Einsatz.

Ideen für die Umsetzung gibt es bei folgenden Lehrgängen:
Der Mensch als Einsatzmittel
HFUK Lehrgang Fit am und im Gerätehaus

Ohne Turnen, füllen wir Urnen

Gut, die Aussage ist ein wenig Provozierend. Das soll es auch sein….
Warum denn auch Sport machen.

Nach dem kölsche Jrundjesetz § 3 Et hätt noch immer jot jejange ,
sollte ja auch nichts passieren.
Trotzdem, einfach mal Gedanken machen. Leistungsfähigkeit erhöht sich, Achtsamkeit wird auch in Stress-Situationen gefördert, Bessere Ausdauer bei langen Einsätzen, Die Kameradinnen und Kameraden haben ein besseres Körpergefühl und können Ihren Körper effektiver einsetzen.
Deshalb, angepasst zur Aufgabe trainieren – Nicht jeder Kamerad muss auf Platz 1 der Wettkampf Besten stehen ….

Atemschutzgeräteträger und Fitness

Scheinbar gibt es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Atemschutzgeräteträgern (AT) und Sport in der Feuerwehr. Prozentual befinden sich mehr AT Träger in den Feuerwehren, wenn diese auch Dienstsport betreiben.

Kreisfeuerwehrlauf 2017

Am 13. Mai 2017 laden die Feuerwehr Geesthacht und der Kreisfeuerwehrverband zum diesjährigen Kreisfeuerwehrlauf ein!
Beim Laufwettkampf entlang der Elbe können Kameraden aller Feuerwehren des Kreises ihre Fitness in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellen.

So starten im Einzel Läufer und Nordic Walker auf 5km- und 10km-Distanz und in der 112-Staffel mit vier Läufern auf jeweils 2,8km.
Eine Besonderheit stellt dieses Jahr die zusätzliche Disziplin des PSA-Laufs dar, bei dem die Läufer mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung (bestehend aus Feuerwehrhelm, Überjacke, Überhose, Feuerwehrhaltegurt und Laufschuhen) an den Start gehen.